kleiner Ratgeber

hier findet ihr Tips rund um den Jugendfußball
 

Tipps für Eltern, die wissen, dass ihr Kind das Sport-As der Zukunft wird !

Ihr Kind ist das beste in der Mannschaft. Es wird von den anderen nur nicht verstanden.Sorgen Sie dafür, das jeder in Ihrer Nähe dies mitbekommt.

Legen Sie Wert darauf, dass Ihr Schützling sich für den einzigen wahren Fußballer hält.

Wenn der Trainer ihn auf die Auswechselbank setzt, ist er ein Dummkopf und dies müssen Sie ihm deutlich klarmachen.

Diskutieren Sie kräftig mit dem Schiedsrichter, schließlich sehen Sie von der Linie alles viel besser als er.

Versprechen Sie Ihrem Kind 5,00 € pro Tor, das fördert den Offensivfußball.

Erklären Sie Ihrem Sprössling, dass er auf Sie hören soll und nicht auf die unqualifizierten
Hinweise des Trainers.

Sie wissen, dass die Jugendtrainer eigentlich ganz nett sind, aber sonst keine Ahnung haben. Machen Sie Ihnen klar, dass Ihr Kind nie auf die Ersatzbank gehört.

Wenn Sie bis dahin noch nicht zufrieden sind mit Ihrer Fußballmannschaft, dann nehmen Sie folgenden Hinweis wörtlich:

Werden Sie einfach für ein Jahr Jugendtrainer, dass hilft !

 


Tipps für Erwachsene am Spielfeldrand

Das Fußballspiel der Kinder und Jugendlichen ist völlig anders als Aktivfußball !

Im Aktivfußball steht der Erfolgsgedanke absolut im Vordergrund und nur der Erfolg zählt. Kinder und Jugendliche
dagegen spielen Fußball, um Fußball zu lernen und sich zu verbessern.

Nur durch Spaß und Freude am Fußballspiel entwickeln sich Kinder und Jugendliche weiter. Das Fußballspiel
gegen andere Mannschaften sollte dem Trainer und allen anderen Erwachsenen nur dazu dienen, eine momentane Standortbestimmung der eigenen Mannschaft zu haben. Der dadurch gezeigte Könnensstand des Juniors dient dem
Trainer für die weitere Trainingsplanung.

Fußballspielen zu erlernen oder sich zu verbessern, sind nicht Sache eines Spieltages, sondern geschehen über Entwicklungsstufen (körperlich, seelisch, technisch) über Jahre hinweg.

Was bedeutet ein Spieltag im Laufe einer Entwicklung von über 10 Jahren? Wissen Sie noch, wie Ihr Junior vor
einem Jahr gegen den FC XY gespielt hat? Welche Bedeutung hat dieses Ergebnis heute? Ist es nicht viel wichtiger, wie
sich Ihr Nachwuchs in diesem Jahr weiterentwickelt hat?

Viele Eltern und Trainer sind emotional sehr stark am Spielgeschehen beteiligt. Oft wird ihre Enttäuschung in das
Spiel (zum Spieler) gerufen. Welche Auswirkungen hat dieses Verhalten?

  • Fehler können nicht mehr vermieden werden, weil sie schon passiert sind.
  • Unsachliche und emotionale negativ eingefärbte Zurufe verstärken beim Spieler Ängste und Aggressionen.
  • Lassen sich Anbrüllen und Anschreien durch Erwachsene und Trainer mit Spaß und Freude am Fußball vereinbaren?
  • Viele Köche verderben den Brei! Der Trainer ist für das Sportliche zuständig, er ist Ihnen aber sehr dankbar, wenn Sie ihn bei den vielfältigen organisatorischen Aufgaben und Fahrten zu Auswärtsspielen unterstützen!
  • Kinder und Jugendliche sind KEINE Nationalligaspieler! Welche Fehler passieren in der Nationalliga A?
  • Fehler müssen in vielen Trainingseinheiten ausgebügelt werden, aber NICHT am Spieltag!
  • Unterstützen Sie Ihre Kinder durch Anfeuern und Aufmunterungen!
  • Behalten Sie Enttäuschungen in unmittelbarer Verbindung mit dem Fußballspiel für sich; wir als Erwachsene müssen besser damit umgehen können als die Junioren!
  • Helfen Sie ihren Kindern bei der Fehlerbewältigung, sprechen Sie zu einem angemessenen Zeitpunkt darüber! Kritisieren Sie konstruktiv die Sache, nicht die Person; versuchen Sie, gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten zu finden!
  • Tragen Sie durch Ihr Verhalten dazu bei, dass Ihr Nachwuchs Spaß, Freude und Begeisterung durch Fußball erlebt - und nicht Frust, Enttäuschung und Angst.

 

Ballgrößen

Nicht selten müssen die Kinder mit schweren "Eisenkugeln" aus dem Männerbereich spielen.
Hier mal die DFB - Empfehlung für Größe und Gewicht:

G-Junioren 290g   (Größe 4)
F-Junioren 290 g  (Größe 5)
E-Junioren 290 g  (Größe 5)
D-Junioren 350 g  (Größe 5)

 

 

Zeit Nahrungsmittel
bis 30 Minuten Honig, Traubenzucker, Alkohol
30 Min.  bis 1 Std.
Tee, Mineralwasser, Mineralgemische, Kaffee, Buttermilch
1 - 2 Stunden Milch, Kakao, Joghurt, Weichkäse, Weißbrot, Eier, Reis, Kartoffelpüree
2 - 3 Stunden Kartoffeln, mageres Fleisch, Gemüse, Bananen
3 - 4 Stunden
Huhn, gegrilltes Kalbfleisch, Schwarzbrot, Käse, Obst, Salat, Bratkartoffeln Schinken
4 - 5 Stunden gebratenes Steak, Braten, Hering, Erbsen, Linsen
5 - 6 Stunden Gurkensalat, Thunfisch, Speck, Schweinebraten, Pilze